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Gesetzliche Gewährleitung für

SEO Dienstleistungen?

Mein Post vom 06.02.2017 in XING Gruppe:

Was Kunden oft nicht wissen!
SEO ist mittlerweile eines der am meisten diskutierten Themen im Bereich Suchmaschine und Co. geworden.
Warum? Ganz einfach, trumpft es doch auf durch extrem hohe Kosten, die oftmals, gespickt mit schlechter Optimierungsleistung den Kunden verärgert. Kunden müssen SEO Anbietern vertrauen. Genauso wie Menschen die ihr Geld zur Bank bringen.
Was viele Kunden nicht wissen ist, dass sie gegen schlechte SEO Arbeit klagen können, denn die Optimierer sind zu einer gesetzlichen Gewährleistung verpflichtet. Somit können geschädigte Kunden unter anderem ihr Geld zurückverlangen. Schlechte Optimierungsarbeit lässt sich sehr schnell feststellen und überhöhte Preise auch.
Auffallend ist, dass zusätzliche Garantieleistungen oftmals nicht gegeben werden obwohl dies das Vertrauen der Kunden stärken würde. Wenn Kunden danach fragen erhalten sie fast immer die Aussage: " Nein, Garantien können wir Ihnen leider nicht geben, da wir nicht wissen wie Google "tickt".
Ebenso unterscheidet sich eine Garantie von Entschädigungsansprüchen auf gesetzlicher Gewährleistung, da Garantien vom Anbieter freiwillig gegeben werden und über den gesetzlich vorgesehenen Anspruch hinausgehen können.

Vorsicht bitte auch in der Argumentation und Begründung des hohen Preisniveaus. Preise ab € 1.000 pro Monat sind entschieden zu hoch. Erkundigen Sie sich als Kunde nach neuen innovativen Entwicklungen die der Automatisierung, Qualitätsverbesserung und Kostenreduzierung sowie schnelleren Suchmaschinen Optimierung dienen.

- 06.02.2017, 16:17 - Zusatz-Info von mir

Für mich ist dieses Thema unbedingt zu diskutieren, da hier ganz klar eine Dienstleistung vorliegt, nämlich eine SEO Dienstleistung! Es wird Kunden oftmals zuviel versprochen und hohe Zeitaufwendungen und an vielen Ecken und Enden Leistungen angeboten, die es gilt unbedingt zu nutzen, obwohl diese nicht notwendig sind.
Überall wird kritisiert, überall gibt es Analysetools, die alle miteinander eine hohe
Ähnlichkeit haben. Alles schön und gut, aber dass jemand mal überlegt das ganze
Problem zu automatisieren, in Qualität und Geschwindigkeit zu verändern, solch innovative Gedanken hegt niemand. Software-Lösungen werden nur im Bereich
Analyse angeboten, nichts deutet aber darauf hin, eine Software zu entwickeln,
die selbstständig viele zeitraubende Optimierungsprozesse übernimmt, automatisiert und somit auch den Kostenfaktor reduziert.

auch für SEO Dienstleistung!

Hier ein sehr interessanter Kommentar eines XING Gruppenmitglieds (vom 06.02.2017) zu meinem Post:

"Es gibt in JEDEM Gewerbe, wo Geld zu holen ist, schwarze Schafe - daher ist unsere Branche auch negativ behaftet.

Ich habe schon einiges erlebt: (verbotene) Kalt-Akquise per E-Mail mit unrealistischen Zielversprechen, SEO-Optimierung Google Top Ten für einen einmaligen Festpreis von 199,- € (was de facto nicht ohne Black-Hat-SEO möglich ist!), Ausweisung als offizieller Google Partner obwohl man es nicht ist, usw. usw. Leider informieren sich auch viele derer Kunden nicht über das Thema und sind dann nachher enttäuscht bzw. scheren alle SEO-Agenturen über einen Kamm. Das macht mir meine Arbeit manchmal schwer - doch Qualität setzt sich durch ;-) Ich arbeite grundsätzlich mit Zielvereinbarungen (die man durch gute Planung und Vorbereitung auch realistisch einschätzen kann) oder im eCommerce mit Umsatzbeteiligungen - für beide Parteien transparent und fair! > Alles schön und gut, aber dass jemand mal überlegt das ganze Problem zu automatisieren, in Qualität und Geschwindigkeit zu verändern, solch innovative Gedanken hegt niemand. Software-Lösungen werden nur im Bereich Analyse angeboten, nichts deutet aber darauf hin, eine Software zu entwickeln, die selbstständig viele zeitraubende Optimierungsprozesse übernimmt, automatisiert und somit auch den Kostenfaktor reduziert. Wie soll das denn bitte funktionieren, wenn Google und auch die anderen Suchmaschinenbetreiber ständig Updates raushauen. Alleine Google hat 2016 11 MAJOR Updates rausgehauen, die teilweise gravierende Änderungen am Suchalgorithmus an Bord hatten. Und nicht zu vergessen die unbekannte Anzahl an kleineren Updates, die von Google weder dokumentiert noch bekannt gemacht werden. Da ist nichts mit automatisieren, sondern probieren, lernen, verstehen... In diesem Sinne"

auch für SEO Dienstleistung!

III. § 922 Abs 1 ABGB
A. Voraussetzungen eines Gewährleistungsanspruchs
Rz 3
Ein Gewährleistungsanspruch setzt voraus eine (1) mangelhafte (2) Sache, die (3) entgeltlich (4) übergeben wurde. Sache ist weit zu verstehen.[6] Erfasst sind neben körperlichen Sachen auch unkörperliche Sachen wie zB Rechte oder Dienstleistungen.[7] Steht bei einer Tätigkeit nicht der geschuldete Erfolg im Vordergrund, sondern die Tätigkeit selbst (bspw Dienstvertrag), gelangen die §§ 922 ff ABGB nicht zur Anwendung.[8]Mangelhaft ist eine Sache, wenn sie nicht dem vertraglich vereinbarten Leistungsprogramm entspricht.[9] Die Leistung weicht in negativer Weise vom Geschuldeten ab.[10] Mit anderen Worten: Die „Ist-Beschaffenheit [weicht] von der vereinbarten, hilfsweise von der vertrags- oder verkehrsüblichen Sollbeschaffenheit für den Käufer nachteilig [ab]".[11] Entgeltlich bedeutet, dass für eine geschenkte Sache gewährleistungsrechtlich nicht gehaftet wird: „Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul".[12] Zuletzt muss die Sache übergeben worden sein. Wird eine Sache erst gar nicht übergeben, gelangen Verzugs- und Unmöglichkeitsregeln zur Anwendung (§§ 918 ff ABGB), nicht die §§ 922 ff ABGB.[13] Auch wenn eine gänzlich andere Sache (aliud) geliefert wird (Anderslieferung), gelangen (nur) die Nichterfüllungsregeln (§§ 918 ff ABGB) zur Anwendung.[14] Im Einzelfall kann die Abgrenzung zwischen Anderslieferung und mangelhafter Lieferung schwer fallen. Nach hA wird darauf abgestellt, ob eine gelieferte Sache zur geschuldeten Gattung gehört.[15] Gegehrter Apfelsaft statt gewöhnlichem Apfelsaft ist mangelhafte Leistung, selbst einwandfreier Birnensaft wäre dagegen Anderslieferung.[16] Im Einzelfall ist nach der Verkehrssitte zu entscheiden.[17]

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